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Software-Vergleich · geprüft am 31.10.2026

Digitales Shopfloor Management: Software im Vergleich.

6:45 Uhr, Shopfloor-Meeting an Linie 3. Der Ausschuss ist rot, der Meister schreibt eine Maßnahme an: Name, Termin. Auf Papier endet die Geschichte oft hier. Am Freitag weiß niemand, ob sie erledigt ist, und der Bereichsleiter liest davon im Monatsbericht. Ein digitales Board ist schnell gebaut. Entscheidend ist, was mit der Maßnahme danach passiert.

Auf dieser Seite: wann Whiteboard und Excel noch reichen, zehn Kriterien mit der Frage an jeden Anbieter, acht Tools im Vergleich nach ihren eigenen Websites, und wo TeamGuru passt und wo nicht. TeamGuru hat diese Seite geschrieben und steht selbst in der Tabelle. Lesen Sie unsere Zeile mit diesem Wissen.

Reichen Whiteboard und Excel noch?

Whiteboard und Excel reichen, wenn

  • Eine Linie, ein Board, ein Team, das sich jede Schicht am selben Ort trifft.
  • Eskalieren heißt: zum Meister gehen. Und das funktioniert.
  • Oberhalb des Bereichs fragt niemand nach den Kennzahlen oder den offenen Maßnahmen.

Software lohnt sich, wenn

  • Ebene 2 und 3 brauchen, was Ebene 1 gefunden hat, ohne dass jemand das Board abtippt.
  • Maßnahmen gehen zwischen zwei Meetings verloren, oder niemand weiß, welche überfällig sind.
  • Mehrere Bereiche oder Standorte sollen ihre Regelkommunikation gleich führen.

So oder so: erst die Methode, dann das Tool. Der Leitfaden Shopfloor Management zeigt den Regelkreis, der Leitfaden zu Shopfloor-Meetings und Regelkommunikation die Ebenen und Eskalationsregeln, der SQDIP-Leitfaden das Board selbst. Für den Anfang auf Papier gibt es die kostenlose Shopfloor-Board-Vorlage. Was Sie dort festlegen, konfigurieren Sie später in jedem Tool.

Zehn Kriterien und die Frage an den Anbieter

Bitten Sie jeden Anbieter, in der Demo eines Ihrer echten Shopfloor-Meetings zu führen, mit Ihren Kennzahlen und Ihrem Eskalationsweg. Nicht mit seinem Musterwerk.

  1. Woher die Kennzahlen kommen

    Ein Board ist nur so gut wie die Zahlen darauf. Manche Tools holen sie direkt aus Maschine, MES oder SAP, andere leben von Eingabe, Import oder API. Beides kann passen. Entscheidend ist, wer morgens um sechs die Werte einträgt.

    Fragen Sie: Wie kommt ein Wert auf das Board, und wer muss dafür etwas tun?

  2. Regelkommunikation über alle Ebenen

    Ebene 1 an der Linie, Ebene 2 im Bereich, Ebene 3 beim Werkleiter. Prüfen Sie, ob es ein Board je Ebene gibt, wie die Kennzahlen nach oben laufen und ob das Meeting selbst geführt wird: Agenda, Zeit je Punkt, Anwesenheit.

    Fragen Sie: Zeigen Sie mir die Kaskade von der Linie bis zum Werk, und wo ich sehe, wer im Meeting war.

  3. Maßnahmenmanagement: die überfällige Maßnahme

    Jede Maßnahme braucht einen Verantwortlichen, einen Termin und einen sichtbaren Status. Der Unterschied zeigt sich am Tag nach dem Termin: eine Erinnerung, eine automatische Eskalation an die nächste Ebene, oder jemand muss eskalieren. Fragen Sie auch nach dem Kanal.

    Fragen Sie: Was passiert am Tag nach dem Termin mit einer offenen Maßnahme, und wer erfährt davon, wie?

  4. Problemlösung, die im Tool arbeitet

    PDCA, A3, 8D, 5-Why und Ishikawa stehen auf vielen Websites. Mal als Formular im Tool, mal nur als Fachartikel im Blog.

    Fragen Sie: Zeigen Sie mir einen 8D-Report oder ein Ishikawa-Diagramm, das im Tool ausgefüllt wird, mit den Maßnahmen daraus.

  5. Die Linie zur Strategie

    Eine rote Kennzahl an der Linie sollte sich auf ein Jahresziel zurückführen lassen. Endet die Kaskade beim Werkleiter, sieht das Shopfloor-Meeting die Strategie nie. Der übliche Weg dafür ist Hoshin Kanri mit X-Matrix.

    Fragen Sie: Zu welchem Jahresziel gehört diese Kennzahl, und kann ich es von hier aus öffnen?

  6. Was außer dem Board dazugehört

    Audits und Layered Process Audits, Leader Standard Work, Qualifikationsmatrix, Qualitäts-Alerts und 8D. In einem System, oder in fünf Tools mit fünf Maßnahmenlisten?

    Fragen Sie: Welche dieser Routinen deckt das Tool ab, und landen ihre Maßnahmen in derselben Liste?

  7. Wo die Daten liegen und wo es läuft

    Cloud in Deutschland oder der EU, oder On-Premise im eigenen Netz. Zertifikate wie ISO 27001, Single Sign-on. Dazu die Geräte: Bildschirm am Board, Tablet an der Linie, Smartphone. App oder Browser, mit oder ohne Netz.

    Fragen Sie: Wo genau liegen unsere Daten, wer hostet sie, und was passiert ohne Netz?

  8. Die Sprachen Ihres Werks

    Wo viele Nationalitäten am Band stehen, liest jeder das Board in seiner Sprache, oder gar nicht. Nur wenige Anbieter nennen eine Zahl.

    Fragen Sie: In welchen Sprachen gibt es die Oberfläche selbst, und kostet das extra?

  9. Preis und Abrechnungsbasis

    Pro Nutzer, pro Team, pro Gerät oder pro Anlage: Je nach Werk ergibt dieselbe Software sehr unterschiedliche Summen. Dazu kommen Mindestlaufzeit und die Frage, ob es überhaupt einen öffentlichen Preis gibt.

    Fragen Sie: Was kostet es für unsere Teams und Nutzer im ersten Jahr, und wie lange binden wir uns?

  10. Wie schnell Sie live sind und wie Sie testen

    Ein Test zum Selbstregistrieren, ein begleiteter Trial oder ein bezahlter Proof of Value. Und eine Einführungszeit, mit der Sie planen können.

    Fragen Sie: Wie viele Wochen, bis das erste Team sein Shopfloor-Meeting damit führt, und auf welchen Daten testen wir?

Acht Tools im Vergleich

Was jeder Anbieter auf seiner eigenen Website sagt, geprüft am 31.10.2026, mit den Quellen unter jedem Tool. „Nicht beschrieben“ heißt: Wir haben es auf den verlinkten Seiten nicht gefunden. Es heißt nicht, dass es die Funktion nicht gibt. Fragen Sie den Anbieter.

Nicht alle acht sind Shopfloor-Management-Apps. Peakboard ist ein Baukasten für Dashboards mit SFM-Vorlagen, SYMESTIC ein Cloud-MES mit Shopfloor Management als Anwendungsfall, flowdit eine App für Audits und Prüfungen, kpibench ein Tool für Kennzahlen und OEE. Sie stehen hier, weil Werke sie für dieselbe Aufgabe in Betracht ziehen.

Tool Was es istÖffentlicher PreisEskalationBezug zur StrategieBetrieb und GeräteSprachen der Oberfläche
TeamGuru Von der Strategie bis zum Shopfloor: X-Matrix, Shopfloor-Meetings, Maßnahmen, KPIs und Eskalation in einem SystemAb 300 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung (3.600 €), Plan GroupManuell: Eine Person eskaliert an benannte Personen oder Gruppen oder entlang zeitgesteuerter Stufen, per E-Mail oder SMSJa: X-Matrix (Hoshin Kanri) im System, verknüpft mit Projekten und KPIsNur Cloud (Hosting in Prag, EU). Browser auf PC, Tablet und Smartphone, Anzeige auf dem TV. Keine native App, kein Offline-Modus16 Sprachen der Oberfläche
SFM Systems Digital Teamboard: App für digitales Shopfloor Management mit Kennzahlen, Abweichungen und MaßnahmenNicht veröffentlicht (individuelles Angebot nach Live-Demo, jährliche Lizenzgebühr)Automatisch nach Regeln: Überfällige Maßnahmen gehen an die nächste Ebene. Auch manuell entlang der HierarchieNicht beschrieben (Kaskade von Kennzahlen und Maßnahmen zwischen den Shopfloor-Ebenen)Cloud oder On-Premise. Web-App auf mobilen Geräten, keine native App genanntNicht angegeben
ValueStreamer App für digitales Shopfloor Management: Kennzahlen, Abweichungen und Maßnahmen auf einem Board je Runde. Spin-off der Staufen AGNicht veröffentlicht (pro Team statt pro Nutzer abgerechnet, Preis auf Anfrage)Jede Ebene gibt nach oben, was sie nicht selbst lösen kann; der Auslöser ist nicht beschriebenNicht beschrieben (Hoshin Kanri nur in Blogartikeln)Microsoft Azure, Region West Europe (Niederlande), On-Premise optional. Browser bis zum Tablet, keine native App genannt2 in den kleineren Paketen, 12 in den größeren, weitere auf Anfrage
Scable ScableOne, ein „Shopfloor Execution System“: Shopfloor Management, Werkerführung und Instandhaltung in einemNicht veröffentlicht; Live-Demo und Demo-Video, kein TestAutomatisch an die zuständigen Stellen, mit Benachrichtigung bei kritischen Abweichungen; Kanal nicht beschriebenStrategische Ziele werden in tägliche Kennzahlen übersetzt; Hoshin Kanri oder X-Matrix nicht beschriebenOn-Premise oder zertifizierte EU-Rechenzentren (z. B. Microsoft Azure). Browser auf PC, Tablet und Smartphone, keine native App genanntNicht angegeben (Website auf Deutsch und Englisch)
Peakboard Baukasten für Dashboards und Industrie-Apps ohne Programmierung (Edge-Plattform). Shopfloor-Boards gibt es als VorlagenJa, pro Gerät bei unbegrenzten Nutzern: ab 49 € im Monat (Pro BYOD), mit Box ab 59 €; Hub 340 € im MonatFür die Shopfloor-Boards nicht beschrieben. Eine eigene Vorlage „Digitales Rufsystem“ leitet Rufe automatisch ans richtige TeamNicht beschriebenStandardmäßig On-Premise, läuft offline im eigenen Netz. Peakboard Box (Industrie-Mini-PC) oder eigene HardwareNicht angegeben (Website auf Deutsch und Englisch)
SYMESTIC Cloud-MES für den Mittelstand (OEE, BDE, MDE). Shopfloor Management ist ein Anwendungsfall der PlattformJa, pro Anlage, netto, jährlich abgerechnet: Starter 500 € im Monat (1 Anlage), Professional ab 10.200 € im Jahr, Enterprise ab 40.000 € im JahrAutomatische Meldungen per Push oder E-Mail nach Regeln, die Sie festlegen (aus Maschinendaten). Eskalation zwischen Meeting-Ebenen nicht beschriebenNicht beschriebenCloud auf Microsoft Azure, Daten in der EU, deutsche Regionen auf Anfrage. Smartphone-App für Führungskräfte (App Store, Google Play)8: Deutsch, Englisch, Polnisch, Ungarisch, Spanisch, Italienisch, Tschechisch, Niederländisch
flowdit No-Code-Plattform für Prüfungen, Audits, digitale Checklisten und ArbeitsanweisungenJa, pro Nutzer und Monat (mindestens 5 Nutzer): Standard 12 $, Premium 22 $; Free-Plan; Enterprise auf AnfrageÜberfällige Maßnahmen „können eskalieren“ (eQMS, Premium); der Mechanismus ist nicht beschriebenNicht beschriebenCloud in Deutschland (Rechenzentrum Nürnberg), On-Premise ab 50 Nutzern (Enterprise). Apps für iOS, Android und Windows, voll offlineMehrsprachig (Deutsch, Englisch, Französisch „und viele mehr“), keine Zahl angegeben
kpibench Cloud-Tool für Produktionskennzahlen (OEE), Qualitätsregelkarten und Umweltdaten, positioniert als Ergänzung zum MESNicht veröffentlicht; Demo und Proof of ConceptNur eine Meldung an die Instandhaltung bei StillstandNicht beschriebenNur Cloud (On-Premise nicht erwähnt): Oberfläche bei Hetzner in deutschen Rechenzentren, Datenverarbeitung in Microsoft Azure Europa. Browser auf Monitor, PC, Tablet und SmartphoneNicht angegeben

TeamGuru

Passt zu: Werke, die Shopfloor-Meetings, Maßnahmen, Kennzahlen und die X-Matrix an einem Ort führen wollen, mit Ursachenanalyse, 8D, Qualifikationsmatrix und Leader Standard Work im selben System.

Das sollten Sie vorher wissen: Eine überfällige Maßnahme eskaliert nicht von selbst, eine Person stößt die Eskalation an. Keine nativen Konnektoren: Kennzahlen kommen per API, Datei-Upload oder von Hand. Keine native App, kein On-Premise, kein MES oder CAQ. Zeitgesteuerte Eskalationsstufen brauchen das Modul Eskalation von Problemen.

Quellen: Standardisierte Meetings · KPI-Management · Preise

SFM Systems

Passt zu: Werke, die ein vollständiges SFM-Paket suchen: Meeting-Assistent mit Agenda und Anwesenheit, regelbasierte Eskalation, geführte Problemlösung (A3, als 8D-kompatibel beschrieben), Audits und Prozessbestätigung. Daten aus SAP, MES, SQL, OPC UA, Excel oder CSV.

Das sollten Sie vorher wissen: Kein öffentlicher Preis; zum Ausprobieren gibt es eine kostenlose Preview. Hosting-Standort und Sprachen der Oberfläche stehen nicht auf der Website, eine Qualifikationsmatrix ist nicht beschrieben. Cloud-Einführung in einem Bereich laut Website innerhalb von 2 Wochen.

Quellen: Startseite · Digitales Shopfloor Management · Maßnahmenmanagement · Meeting-Assistent

ValueStreamer

Passt zu: Werke, die eine saubere SQCDP-Kaskade von der Linie bis zum Werk wollen, aus der Lean-Beratung heraus entwickelt, mit transparentem Hosting (ISO/IEC 27001, SSO, SCIM) und einem Test zum Selbstregistrieren.

Das sollten Sie vorher wissen: Laut Hilfe verschickt das System keine E-Mails außer zum Zurücksetzen des Passworts. Benachrichtigungen nach außen bauen Sie selbst, etwa mit Power Automate über die REST-API. 8D steht nicht als Funktion auf den geprüften Seiten. Go-live laut Website in 4 Wochen.

Quellen: Startseite · Shopfloor-Dashboards · Aufgabenmanagement · Benachrichtigungen (Hilfe) · Pakete

Scable

Passt zu: Werke, die die SQCDP-Kaskade mit BDE, Werkerführung und Instandhaltung in einem System wollen, mit automatischer Eskalation und eingebautem 8D-Report, A3 und PDCA.

Das sollten Sie vorher wissen: Kein öffentlicher Preis und kein Test. Statt einer Qualifikationsmatrix prüft das System Qualifikationen vor den Prozessschritten. Die Sprachen der Oberfläche stehen nicht auf der Website.

Quellen: Startseite · SQCDP-Software · Abweichungsmanagement · Problemlösung

Peakboard

Passt zu: Teams, die Maschinen- und SAP-Daten auf Bildschirme an der Linie bringen wollen: nativer SAP-Konnektor, OPC UA, Siemens S7, MQTT und über 100 Quellen, im eigenen Netz, mit öffentlichem Preis pro Gerät.

Das sollten Sie vorher wissen: Ein Baukasten, keine fertige SFM-App: Ebenen und Regelkommunikation sind nicht beschrieben, die Boards bauen Sie aus Vorlagen. Die Meeting-Board-Vorlage kennt Maßnahmen mit Verantwortlichen und Benachrichtigung per E-Mail, MS Teams oder Slack. Die Preisseite nennt Monatspreise und zugleich „pro Lizenz und Jahr“.

Quellen: Startseite · Shopfloor Management Meeting Board · Digitales Shopfloor Management · Preise

SYMESTIC

Passt zu: Werke, deren Kennzahlen sich automatisch aus Maschinen und Rückmeldungen füllen sollen (OPC UA, REST-API, SAP, Dynamics 365, Oracle), mit Meldungen per Push oder E-Mail.

Das sollten Sie vorher wissen: Ein MES: Maßnahmen, Meeting-Struktur und Problemlösung sind auf der SFM-Seite nicht beschrieben. Mindestlaufzeit 12, 36 oder 60 Monate. Kein kostenloser Test, sondern ein bezahlter Proof of Value (500 €, 4 Wochen). Die SFM-Seite nennt 850 € im Monat für Plattform plus 5 Anlagen, die Preisseite 500 € für Starter.

Quellen: Startseite · Shopfloor Management Software · Preise

flowdit

Passt zu: Teams, deren Schwerpunkt mobile Audits und Prüfungen sind, auch offline, mit Feststellungen, die einen Verantwortlichen und eine Frist bekommen, zu einem niedrigen öffentlichen Preis pro Nutzer.

Das sollten Sie vorher wissen: Eine Audit-App, kein SFM-System: Shopfloor-Meetings und Boards sind nicht beschrieben. Preise in Dollar, auf einer anderen Seite der Website in Euro. Anbieter laut Impressum: IOTIVATA FZCO, Dubai; die Website nennt auch ein Büro in Mainz.

Quellen: Startseite · eQMS · Preise · Impressum

kpibench

Passt zu: Werke, die schnell Maschinenkennzahlen wollen: OEE, Verluste und Stillstandsgründe, aus vorhandenen Datenbanken oder über IIoT-Datenlogger direkt an der Maschine. Einführung laut Website in 3 Tagen, remote.

Das sollten Sie vorher wissen: Ein KPI- und OEE-Tool: Boards für Shopfloor-Meetings, Maßnahmen und Problemlösung sind nicht als Funktionen beschrieben, die Seiten zum Shopfloor Management sind Fachartikel. Kein öffentlicher Preis.

Quellen: Produkt · Produktionskennzahlen · Plattform

Wo TeamGuru passt und wo nicht

TeamGuru führt das Shopfloor-Meeting als ein Glied einer längeren Kette: das Ziel in der X-Matrix, die Kennzahl auf dem Board, die Maßnahme aus dem Meeting und die Eskalation, wenn das Team nicht weiterkommt. Keiner der anderen sieben Anbieter beschreibt auf seinen Seiten Hoshin Kanri oder eine X-Matrix; Scable übersetzt strategische Ziele in tägliche Kennzahlen. Wenn Ihnen genau diese Kette fehlt, passt TeamGuru.

Was TeamGuru kann

  • Shopfloor-Meetings mit Standardagenda, Zeit je Punkt und Timer, direkt am Bildschirm geführt.
  • Anwesenheit je Person: anwesend, entschuldigt oder unentschuldigt, mit Quote je Person und seit Jahresbeginn in der Meeting-Historie.
  • Jedes Meeting hat seine eigene Maßnahmenliste. Die offenen Maßnahmen stehen beim nächsten Mal wieder auf dem Bildschirm, und jeder Verantwortliche bekommt vor dem Termin eine Erinnerung.
  • Eskalation einer Maßnahme an benannte Personen oder Gruppen oder entlang zeitgesteuerter Stufen, per E-Mail oder SMS, mit Verlauf, wer sie wann geschlossen hat.
  • Das SQDIP-Board in den Berichten: Ihre eigenen Buchstaben (auch SQCDP), Ampel gegen Ziel mit Toleranz, Trend, Tage ohne Verfehlung, offene Maßnahmen und Pareto der Probleme. Auf dem TV mit wechselnden Folien.
  • Die Linie zur Strategie: Jeder Zielwert der X-Matrix hängt an einer Kennzahl im KPI-Dashboard, jede Priorität an einem Projekt, dessen Status in der Matrix erscheint. Kennzahlen laufen vom Team bis zum Werk zusammen.
  • Problemlösung im selben System: Ursachenanalyse mit Ishikawa (6M), 5-Why, Pareto und Wirksamkeitsprüfung, dazu 8D-Reports mit Soll-Termin und Freigabe je Disziplin.
  • Qualifikationsmatrix mit Soll und Ist je Qualifikation, Lücken, Vertretungen und Gültigkeit, dazu Leader Standard Work mit monatlichem Erfüllungsgrad.
  • 16 Sprachen der Oberfläche, Single Sign-on, ISO 27001. Live in wenigen Wochen, mit Beratern aus Dutzenden Einführungen.

Was TeamGuru nicht kann

  • Keine automatische Eskalation, wenn eine Maßnahme überfällig ist oder eine Kennzahl rot wird. Die Ampel springt um, eskalieren muss eine Person.
  • Keine nativen Konnektoren zu SAP, MES oder Maschinen. Kennzahlen kommen per API, Datei-Upload (CSV) oder von Hand.
  • Keine native App und kein Offline-Modus. TeamGuru läuft im Browser, auch auf Smartphone und Tablet.
  • Nur Cloud, kein On-Premise.
  • Kein MES und kein CAQ-System. Neben einem MES wäre TeamGuru die Ebene für Meetings, Maßnahmen und Strategie, kein Ersatz.
  • Checklisten-Audits haben heute keine Bewertung und keine LPA-Ebenen.

Der Plan Group, ab 300 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung (3.600 €), ist ein Startpaket für bis zu 10 Nutzer mit Meetings, Maßnahmen, KPI-Dashboards, Strategieumsetzung, Ursachenanalyse und Berichten. Enterprise und Unlimited enthalten alle Module, auch 8D, Qualifikationsmatrix und Leader Standard Work. Den kostenlosen, begleiteten Trial über 14 Tage richten wir auf einem Ihrer Prozesse ein; einen Test zum Selbstregistrieren gibt es nicht. Mehr unter Standardisierte Meetings, KPI-Management und Preise. Zur Methode hinter der Linie zur Strategie: Hoshin Kanri und X-Matrix; zur Problemlösung: Ursachenanalyse und Korrekturmaßnahmen und 8D-Report.

So haben wir verglichen

TeamGuru hat diese Seite geschrieben. Wir haben die Anbieter genommen, die bei der Suche nach digitalem Shopfloor Management und Shopfloor-Management-Software auftauchen, ihre eigenen Produkt-, Preis-, Hilfe- und Impressumsseiten am 31.10.2026 gelesen und nur notiert, was dort steht. Die Quellen stehen unter jedem Tool. Bewertungsportale und Listen Dritter haben wir nicht verwendet.

Mehrere Anbieter in diesem Markt veröffentlichen eigene Vergleiche. Auch dieser stammt von einem Anbieter, und wir stehen selbst in der Tabelle. Lesen Sie unsere Zeile mit diesem Wissen. Hat sich etwas geändert, oder haben wir Ihr Produkt falsch beschrieben? Schreiben Sie an info@teamguru.com, wir korrigieren es.

Häufige Fragen

Was ist digitales Shopfloor Management?

Shopfloor Management mit Software statt Whiteboard und Excel. Kennzahlen, Shopfloor-Meetings, Maßnahmen und Eskalation laufen in einem System, das jede Ebene der Kaskade sieht. Die Methode bleibt dieselbe. Die Software sorgt dafür, dass Ebene 2 sieht, was Ebene 1 gefunden hat, und dass keine Maßnahme zwischen zwei Meetings verloren geht.

Welche Shopfloor Management Software ist die beste?

Die, die Ihre Regelkommunikation abbildet und mit überfälligen Maßnahmen so umgeht, wie Sie es wollen. Danach entscheidet, was Sie außer dem Board brauchen: ein vollständiges SFM-Paket mit automatischer Eskalation (SFM Systems), eine SQCDP-Kaskade aus der Lean-Beratung (ValueStreamer), Shopfloor plus Werkerführung und Instandhaltung (Scable), Maschinendaten auf dem Bildschirm (Peakboard, SYMESTIC, kpibench), mobile Audits (flowdit) oder die Linie von der Strategie bis zum Shopfloor (TeamGuru).

Was kostet Shopfloor Management Software?

Die meisten Anbieter nennen keinen Preis. Von den acht Tools auf dieser Seite veröffentlichen vier einen, jeweils auf anderer Basis: Peakboard pro Gerät (ab 49 € im Monat), SYMESTIC pro Anlage (Starter 500 € im Monat), flowdit pro Nutzer (12 oder 22 $ im Monat, mindestens 5 Nutzer) und TeamGuru pro Plan (Group ab 300 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung). Stand: 31.10.2026.

Was gehört zum Maßnahmenmanagement im Shopfloor Management?

Jede Maßnahme aus dem Shopfloor-Meeting wird bis zum Abschluss verfolgt: mit Verantwortlichem, Termin und Status, sichtbar im nächsten Meeting. Die Tools unterscheiden sich bei der überfälligen Maßnahme: Erinnerung an den Verantwortlichen, automatische Eskalation an die nächste Ebene oder Eskalation durch eine Person. Fragen Sie jeden Anbieter, was am Tag nach dem Termin passiert.

Brauchen wir Software, oder reichen Whiteboard und Excel?

Für ein Team an einem Board reicht ein Whiteboard. Software lohnt sich, wenn Ebene 2 sehen muss, was Ebene 1 gefunden hat, wenn Maßnahmen zwischen den Meetings verloren gehen oder wenn mehrere Bereiche ihre Regelkommunikation gleich führen sollen. Beginnen Sie in jedem Fall mit der Methode: Was Sie dort festlegen, konfigurieren Sie später in jedem Tool.

Eskaliert TeamGuru überfällige Maßnahmen automatisch?

Nein. Jeder Verantwortliche einer Maßnahme bekommt vor dem Termin eine Erinnerung, dazu eine wöchentliche Übersicht per E-Mail. Eskalieren muss eine Person: an benannte Personen oder Gruppen, oder entlang zeitgesteuerter Stufen, die von selbst weiterrücken, wenn niemand rechtzeitig reagiert. Wenn Sie eine automatische Eskalation brauchen, sobald ein Termin überschritten ist: SFM Systems und Scable beschreiben sie auf ihren Websites.